• Zeigt her eure Leseecke

    Leseecke black and white

    Bei meinem letzten Bummel durch die Ausstellungsräume eines unserer Möbel-Discount-Giganten, bin ich auf ein Ensemble gestoßen, an welchem ich nicht vorübergehen konnte, ohne es für euch zu Konservieren. Eine schlichte Zusammenstellung in schwarz und weiß, die super wirkt. Modern und gleichzeitig mega gemütlich.

    Wie lange der weiße Sessel seine optische Reinheit halten kann, wird wohl an der Art und Häufigkeit der Nutzung liegen. Die schwarze Decke, die gekonnt dazu gelegt wurde, könnte aber mithelfen, den Bezug zu schonen und den makellosen Anblick noch ein Weilchen länger aufrecht zu erhalten. Schön zusammengelegt, bietet sie dann auch noch einen passenden Kontrast.

    Da ich schon mal dabei war, hat mich natürlich auch noch der Preis des Arrangements interessiert.

    Für den größeren Tisch will Möbelix Euro 54,90, für den kleinen 49,90. Der Teppich in 80×150 cm schlägt sich mit 39,95 zu Buche, der weiße Sessel mit Euro 299,- was ganz schön happig ist, bei einem Discounter dafür ist der Sessel aber breit und sehr bequem. Ohne Deko kommt diese Leseecke also auf Euro 443,75.

    Wer sich ein paar Euro sparen will, kann um 99 Euro, auf den hellbeigen Tullsta von Ikea zurückgreifen oder um 189,- auf die beige Variante vom Strandmon.

    Tullsta / IKEA
    Strandmon IKEA
  • Autoren

    Autorenvorstellung: David Safir

    Bild Dennis Dirksen

    Der 1966 geborene Autor gilt derzeit als einer der erfolgreichsten Autoren in Deutschland.

    Der Bremer, verheiratet und Vater von 2 Söhnen, ist ausgebildeter Journalist, mit Redaktionserfahrung in Radio und TV-Formaten.

    Seit 1996 schreibt er erfolgreich Drehbücher für viele unterhaltsame TV-Serien, wie z.B. Nikola, Die Camper, Himmel und Erde, Die Schule am See.

    Der Durchbruch gelang ihm mit der Sitcom Berlin, Berlin, für welche er den Adolf Grimm Preis erhalten hat und mit einer Emmy ausgezeichnet wurde.

    2007 hat er schließlich seinen ersten Roman veröffentlicht. Mit Mieses Karma, in welchem eine, durch eine Kloschüssel erschlagene TV-Moderatorin, im Körper einer Ameise reinkarniert wurde, gelang David Safir ein Hit im Genre „Comedy“ und leitete den, über die Grenzen Deutschlands hinausreichenden, Erfolg der gelben Unterhaltungsliteratur ein.

    Mieses Karma folgten, in den Jahren 2008 bis 2013, 5 weitere Romane, ehe das Debut-Werk, in Mieses Karma hoch 2, seine Fortsetzung fand.

    Bei seinem 5. Comedy Roman „Muh“, konnte man bereits spüren, dass langsam Schluss mit lustig war. David Safir nutzte die „Comedy-Flaute“ um mit dem „Werk 28 Tage lang“, einem durchaus ernsten Werk über den Holocaust und den erbitterten Widerstand eines Juden-Ghettos, die Geschichte seiner eigenen Familie aufzuarbeiten und hat das düstere Thema in einen Spanungsroman verpackt. Nach dieser Herzensangelegenheit fand er jedoch wieder zurück ins Genre „Humor“.

    Dort hat es weitere 3 Romane gebraucht, bis ihm die deutsche Kanzlerin den Gefallen getan hat, ihren Rücktritt anzukündigen.

    Herrn Safirs Gedanken kreisten fortan um Frau Merkels zukünftigem Betätigungsfeld und er hat Sie kurzerhand, samt Mann und Mops in die Utermark geschickt, um einen mysteriösen Mordfall, rund um einen Mann in Ritterrüstung, aufzuklären. Frau Merkels Zukunft beschäftigte offenbar nicht nur Herrn Safir, so schaffte es „Ms. Merkel“ auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste.

    Dass es abseits der Welt der Comedy Literatur auch noch Probleme gibt, die es zu bewältigen gilt, ist David Safir durchaus bewusst. So engagiert er sich als Botschafter der Stiftung Lesen und hat eine eigene Stiftung gegründet.

    In Anlehnung an seinen ersten großen Erfolg, taufte er sie Stiftung „Gutes Karma“.

    Gutes Karma, hat sich der Umsetzung und Förderung von Bildungsprojekten auf der ganzen Welt verschrieben, so zum Beispiel, der Errichtung einer Schule in Nepal.

    David Safirs Romane in chronologischer Reihenfolge bis Oktober 2021:

    2007    Mieses Karma

    2007    Jesus liebt mich

    2010    Plötzlich Shakespeare

    2011    Happy Family

    2012    Muh

    2014    28 Tage lang

    2015    Mieses Karma hoch 2

    2016    Traumprinz

    2019    Die Ballade von Max und Amelie

    2020    Aufgetaut

    2021    Ms. Merkel

    Die Romane Jesus liebt mich und Happy Family wurden mittlerweile Verfilmt. (Stand 2021)

  • Kreativ und Dekorativ,  Möbel

    Der Bathwa Bücherbaum

    Heute bin ich auf ein Bücherregal gestoßen, das nicht nur pfiffig und platzsparend ist, es ist nebenbei auch noch ein richtiger Hingucker.

    Eine Skulptur, die deine Leseecke zur Kunstinstallation werden lässt und deine Bücher dekorativ präsentiert.

    Zeitloses Nussholzdekor versprüht einen Hauch Villen-Charm.

    Unser Online-Freund mit dem kleinen „a“ stellt die chinesische Zierde für 68,99 Euro zur Verfügung und liefert sie für kleines Geld nach Hause.

    Der Bathwa Bücherbaum verfügt über einen robusten, 5cm dicken Standfuß, stabile 90° Verbindungen geben Deinen Büchern sicheren Halt, wer kleine Kinder oder eine Katze besitzt, sollte auf die mitgelieferte Wandhalterung nicht verzichten.

    9 Ebenen fassen gut 40 Bücher, gerade recht, um Deinen SUB stets im Blick zu halten. Mit einer Stellfläche von gerade mal 23,5 x 50 Zentimetern ist das Platzkosten/-Nutzen Verhältnis Ideal und dekorativ gelöst.

    Die Böden vertragen, nach Herstellerangabe, 11kg Zuladung, also ausreichend für wirklich „schwere Kost“.

    Das Regal kommt als Bausatz, der Aufbau ist ein kleines Puzzlespiel, der Hersteller liefert aber eine ausführliche Montageanleitung mit, bei amazon gibt´s noch ein Video zur Fertigstellung.

    Als Werkzeug reicht ein Akkuschrauber, mit seiner Hilfe, geht der Zusammenbau recht fix.

    Fazit: Das Bathwa Bücherregal in Baum-Form ist eine schicke Alternative, für alle, die rechteckig zu langweilig ist. Das Regal hat einen guten Stand und ist recht robust, einige Verschraubungen bleiben sichtbar, da könnte der chinesische Hersteller noch etwas nachbessern. Die vorgesehene Wandhalterung verbessert die Stabilität noch zusätzlich und schützt zuverlässig vor dem Kippen.

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  • Möbel

    Wie viel kostet meine Leseecke?

    Nach dem Thema „Wieviel Platz braucht meine Leseecke“, widme ich mich heute dem zweiten essenziellen Thema, „Was kostet meine Leseecke“.

    Wer meinen Blog schon etwas kennt, kennt auch mein Motto:

    Echte Leseratten, brauchen ihr Geld für Bücher!

    Folglich habe ich mich auch in diesem Beitrag bemüht, eine kostengünstige und doch schmucke Lösung zu finden, bei welcher man aber keinerlei Abstriche in Sachen Brauchbarkeit zu machen hat.

    Meine Basis war eine kleine Leseecke, so wie in „Wieviel Platz braucht meine Leseecke“ beschrieben, also zirka 3 Quadratmeter. Der durchschnittliche Leser hat, wie bereits in einem früheren Beitrag erhoben, ungefähr 300 Bücher, diese sollten also Platz finden und zusätzlich, dekorativ, der Ecke den gewünschten Flair verpassen.

    Okay, natürlich könnt ihr jetzt einwerfen, „aber ich habe doch über 1000 Bücher“, doch ich denke, Leser mit mehr als 300 Bücher, lesen schon länger, werden bereits über einen gemütlichen Platz zum Lesen verfügen und diesen Artikel nicht unbedingt benötigen.

    Bleiben wir nun also beim Traum, der ersten eigenen Leseecke. Du hast einen geeigneten Winkel gefunden, abgelegen vom täglichen Trubel, auserkoren, um ins Land der Fantasie abtauchen zu können. Ein Bollwerk gegen Kinderquerelen und Telefonterror? Dann kommt der große Rechenstift zum Einsatz. Was benötigst Du und welche Kosten erwarten Dich dabei?

    Ein bequemer Sessel, ist wohl das Um und Auf einer Leseecke, einen Schemel für die Füße, ein Beistelltischchen für die Brille und den Kaffee, eine Leselampe, die keinen Schatten aufs Buch wirft und natürlich Regale. Ein kleiner Teppich kann für einen Extratupfer Gemütlichkeit sorgen, ist aber keine Pflicht.

    Du träumst schon lange von Deiner eigenen Leseecke und hast Dich dann, im Januar dazu entschlossen, dir den Traum zu erfüllen. Seither hast Du Dir jeden Monat 50,- Euro zur Seite gelegt. Jetzt ist November und du kannst es nicht mehr erwarten, doch werden Deine 550,- Euro reichen?

    Genau dieser Frage bin ich auf den Grund gegangen.

    In meiner „Gedanken-Leseecke“ steht seit jeher ein gelber Strandmon Ohrensessel von IKEA. Er versprüht Wohnlichkeit und hat so ein bisschen einen Nostalgie-Touch. Einen weiteren Pluspunkt erntet er für den farblich passenden Strandmon Fußschemel. IKEA nimmt für den Sessel 179,- Euro, der Hocker schlägt sich mit 79,99 zu Buche.

    IKEA bietet noch die Passende Stehlampe, Modell Tagarp, für schlappe 9,99 Euro feil. Targarp hat einen Deckenfluter, der die Ecke als gesamtes blendfrei aufhellt und zusätzlich eine Schwanenhalslampe, zur guten Ausleuchtung deiner Lektüre. Die Lampe besteht zum Teil aus recyceltem Kunststoff, die 2 Fassungen 1 x E27 und 1 x E14 können mit LED Kugellampen bestückt werden, beides schont somit auch noch etwas die Umwelt.

    Den passenden Beistelltisch habe ich bei XXXLutz online gefunden. Lutz will für den Holzisch mit Metallbeinen von Lifetastic, Modell 1569003701, derzeit 39,90. Laut dem Möbelhändler, wäre der frühere Preis mit 179,- Euro veranschlagt gewesen. Der Preisunterschied macht stutzig, lässt jedoch auf brauchbare Qualität hoffen. Nur 5 Schrauben verwandeln den Versandzustand in ein Möbelstück, das sollte für jedermann machbar sein.

    Für die Regale, bleibe ich bei dem österreichischen Einrichtungsgiganten. Die Modellreihe von Xora in Sonomaeiche Nachbildung, bietet was ich suche. Viele Varianten in Breite und Höhe, garantieren ein stimmiges Bild, das sich perfekt an den verfügbaren Platz anpassen lässt. 2 Stück, 72cm breit und 195cm hoch, sollen die Rückwand der Leseecke werden, eines, 72cm breit und 110cm hoch, wird als Sideboard dienen und die Ecke etwas auflockern.

    Zusammen bietet diese Regalkombination gut 11 Meter Regalfläche und fasst somit locker unsere 300 Taschenbücher. Sollte man bereit sein, die Bücher in 2 Reihen hintereinander ins Regal zu stellen, fasst es sogar das Doppelt.

    Ein Teppich soll die Ecke, gemütliche Wärme ausstrahlen lassen. Ich habe mich für das Modell mit dem sprrigen Namen: „Teppich Wohnzimmer Moderner Kurzflor 3D Effekt Geometrisches Muster Braun Beige“ geeinigt, welches ich auf der Teppichplattform Yatego gefunden habe und um 27,99 Euro, vom Diva Teppich Center kostenfrei (nach Deutschland) versandt wird, nach Österreich, werden 5,83 Euro Versandkosten verrechnet.

    Die hellen Braun- und Beigetöne passen perfekt zur Sonoma-Eiche der Xora Möbel, die dunklen Brauntöne harmonieren mit dem Tischchen. Die gelben Sessel sorgen für den Farbtupfer.

    Jetzt kommt der spannendste Moment, der Kassasturz. Wie weit reicht das Ersparte?

    Trommelwirbel. Geht sich das aus, oder heißt es, noch weitere Monate sparen oder auf das Christkind zu hoffen? Die Rechnung wird´s weisen.

    1 x Sessel Strandmon gelb    Euro    179,-

    1 x Hocker Strandmon gelb    Euro    79,90

    1 x Lampe Targap                  Euro     9,99

    1 x Beistelltisch Lifetastic       Euro    39,90

    2 x Xora Regal 72×195           Euro    150,42

    1 x Xora Regal 72×110           Euro    52,26

    1 x Teppich von Yatego         Euro    27,99

    SUMME:                                 Euro    539,55

    Yes, da bleiben sogar noch Euro 10,45, für ein neues Taschenbuch, damit kannst Du dann, ganz entspannt, Deine neuen Leseecke einweihen.

    Fazit: Eine Leseecke ist keine finanzielle Unmöglichkeit. Um knappe 550 Euro, lässt sich Dein Traum erfüllen.

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  • Dies und Das,  Kreativ und Dekorativ

    Der Leseknochen

    Man kommt an kaum einem social Media Kanal von Lesefreunden vorbei, ohne über ihn zu stolpern.

    Den Leseknochen! Mir war bis vor kurzem diese Bezeichnung für das Nackenkissen noch unbekannt, doch schon nach einigen Zeilen der Beschreibung, war ich begeistert (ja genau 😉 ). Der Leseknochen, wegen seiner Form so benannt, stützt das Buch am Bauch, den Kopf beim Liegen und am Lesesessel und wem das noch nicht genügt, der kann sich getrost, eins unters Knie schieben und das Bein entspannt darauf ablegen. Diese Aspekte ergeben folgende Gleichung:

    Lesen ohne Leseknochen = unmöglich!

    Fortan war klar, ein Leseknochen muss her! Die ersten Recherchen haben mich aus den Socken gelöffelt. Hunderte, ja man möchte fast meinen, tausende fleißige Näher innen bieten ihre liebevoll erzeugten Leseknochen feil. 15,- Euro markieren den Boden, der nach oben offenen Knochen-Preisskala.

    Wer mich kennt und meinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiß, dass ich das Geld lieber in Bücher stecke, denn in gutgemeintes Zubehör. Mein Entschluss, das geht günstiger!

    Dankenswerterweise bieten eine Vielzahl an Usern, Schablonen und Nähanleitungen zur eigenen Leseknochen-Heimfabrik an, und da hatte ich auch schon die kostensparende Lösung für mein Nackenkissen (sorry, dass ich es noch immer so nenne) gefunden. Ich nähe es selbst !

    Was brauche ich dazu?

    1. Nähgarn
    2. Stecknadeln, eine Nähnadel
    3. Eine Schere
    4. Ein Stück Kreide (ein Stift tuts zur Not auch)
    5. Stoff, ca 1 qm, unifarben, gemustert oder von jedem ein Stück, ganz wie es gefällt
    6. eine Nähmaschine
    7. Füllwatte
    8. ein Schnittmuster

    Die Punkte 1 – 4, konnte ich schnell abhaken, die hatten wir zu Hause.

    Für Punkt 5, konnte ich ein ausrangiertes Hemd und etwas Stoffrest, von welchem ich bis jetzt nicht weiß, warum das in unserer Restetruhe liegt, finden.

    Punkt 6, war schon etwas schwieriger. Nicht das Auffinden des Gerätes, ich wusste vom Hörensagen, dass wir so etwas besitzen, eher die Anwendung war es, was mich etwas eingeschüchtert hat. Die Nähmaschine ist so ziemlich das einzige Werkzeug in unserem Haushalt, mit welchem ich mich bislang noch nie auseinanderzusetzen hatte. Mein Stolz hat mit allerdings verboten, jemanden um Hilfe zu bitten.

    Für Punkt 7, hatte ich auch schon eine Lösung im Kopf.

    Ich hatte mal ein Kopfkissen von JYSK gekauft das war dermaßen prall gefüllt, dass ich morgens stets mit schmerzenden Halswirbeln und dem Kopf neben dem Kissen aufgewacht bin. Ich habe also etwas Füllung entnommen und weil schon meine Großmutter gesagt hat, „Junge, man wirft nichts weg!“, habe ich die überschüssige Füllung in einem Sack in meinem Schrank verstaut. Dort schlummerte sie, seit den Tagen, an welchen JYSK noch Dänisches Bettenlager hieß und war ganz schön geschockt als ich sie mit den Nachrichten „Deine Mutter heißt jetzt JYSK“ aus dem Schlaf gerissen habe. (Ich wollte ihr noch erklären, wofür die sonderbare Abkürzung steht, doch leider kapier ich es selbst nicht).

    Wie auch immer, alles lief gut, bis auf Position 8, dem Schnittmuster hatte ich alles zu Hause.

    Freundlicherweise, war „stoffe.de“ so nett, ein taugliches Schnittmuster ins Netz zu stellen und das Angebot habe ich gerne angenommen.

    Jetzt, wo ich alles zusammen hatte, konnte das Unternehmen „Leseknochen“ losgehen.

    ein altes Hemd

    etwas Stoffrest aus der Flickenkiste
    die überflüssige Füllung aus dem Kissen

    Das Material hatte ich zurecht gelegt, das Schnittmuster ausgeschnitten und vorbereitet.

    Mit der Kreide hatte ich das Schnittmuster auf die Stoffe übertragen und 3 idente Formstücke ausgeschnitten. Auf den schmalen Seiten der Stoffe, habe ich die jeweilige Mitte, oben und unten, markiert, an diesen Punkten beginnt das Zusammennähen.

    Ich wollte meinem ersten, eigenen Leseknochen, noch ein ganz besonderes Extra verleihen und ihm ein passendes „Leseecke.org“ Outfit verpassen. Hier half mir meine kleine Grafikwerkstätte weiter, das Logo wurde fotografiert, abgezeichnet, ausgeplottet und auf den unifarbenen Teil des Knochens gepresst.

    Ist das nicht klasse 🙂

    Bis jetzt war alles easy, hatte ich ja auch nur mit Werkzeugen und Materialien zu schaffen, deren Anwendung ich gewöhnt war. Das sollte sich jetzt ändern. Die Anleitung besagt, „lege die Teile, auf rechts, aufeinander und stecke sie horizontal zur Kante mit Nadeln aneinander, aber nur von der linken Mitte zur rechten Mitte, an der zweiten Hälfte, wird dann das 3. Teil eingenäht.

    Also frisch ans Werk, 2 Teile aufeinanderlegen, mit den Nadeln feststecken und jeweils die Hälften zusammennähen.

    Der schwierigste Teil war, die dämliche Nähmaschine davon zu überzeugen, den Unterfaden mit nach oben zu nehmen.

    Als das endlich geglückt war, nähte sich das erste Teil beinahe wie von selbst.

    Ich war mächtig stolz auf meine erste Naht, bis ich verstanden habe, dass 2 Teile „auf rechts“ aufeinanderlegen, nichts mit der Hand zu tun hat, mit welcher man die Arbeit ausführt. Ich habe also eine neue Gleichung gelernt.

    2 x auf rechts = eines richtig eines verkehrt drauf.

    Hätte man ja auch so in die Anleitung schreiben können.

    Was nun folgte, war weniger schön. Die Naht, mein ganzer Stolz, musste noch mal ab!

    Da dieses Missverständnis nun ausgeräumt war, ging es frisch ans Werk. 3 Teile waren bereit, eines zu werden. Ein kleiner Schlitz, oben in der Mitte, sollte frei bleiben, durch ihn wird das Kissen mit dänischem YJSK Abfall befüllt.

    Die 3 Teile wurden zusammengenäht, der offene Schlitz dient auch noch dazu, den fertigen Bezug „auf rechts zu drehen“. Seht ihr, jetzt weiß ich´s 🙂 , wenn der Schlitz etwas länger ist, als am linken Bild zu erkennen, geht das Umdrehen und das Befüllen noch etwas leichter.

    Nun folgte das Befüllen. Ich war ganz schön platt, wie viel Watte in so einen Knochen passt.

    Wenn er prall gefüllt ist, wird, per Hand, das verbliebene Schlitzchen zugenäht.

    Dann noch das Ganze etwas in Form drücken und schauen, dass alle Spitzen gut ausgestopft sind und fertig ist der Leseknochen.

    Fazit: Ich bin super happy mit dem Ergebnis. Er sieht cool aus, es geht einfach und das Beste daran, außer etwas Zeit, hat mich der Leseknochen genau null gekostet!

    Sicher habt auch Ihr ein paar alte Stoffreste und ein nutzloses Zierkissen, dem ihr den Inhalt klauen könnt, bei euch herumliegen. Dann steht eurem Nulleuro-Kissen nichts mehr im Weg.

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