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    Autorenvorstellung: David Safir

    Bild Dennis Dirksen

    Der 1966 geborene Autor gilt derzeit als einer der erfolgreichsten Autoren in Deutschland.

    Der Bremer, verheiratet und Vater von 2 Söhnen, ist ausgebildeter Journalist, mit Redaktionserfahrung in Radio und TV-Formaten.

    Seit 1996 schreibt er erfolgreich Drehbücher für viele unterhaltsame TV-Serien, wie z.B. Nikola, Die Camper, Himmel und Erde, Die Schule am See.

    Der Durchbruch gelang ihm mit der Sitcom Berlin, Berlin, für welche er den Adolf Grimm Preis erhalten hat und mit einer Emmy ausgezeichnet wurde.

    2007 hat er schließlich seinen ersten Roman veröffentlicht. Mit Mieses Karma, in welchem eine, durch eine Kloschüssel erschlagene TV-Moderatorin, im Körper einer Ameise reinkarniert wurde, gelang David Safir ein Hit im Genre „Comedy“ und leitete den, über die Grenzen Deutschlands hinausreichenden, Erfolg der gelben Unterhaltungsliteratur ein.

    Mieses Karma folgten, in den Jahren 2008 bis 2013, 5 weitere Romane, ehe das Debut-Werk, in Mieses Karma hoch 2, seine Fortsetzung fand.

    Bei seinem 5. Comedy Roman „Muh“, konnte man bereits spüren, dass langsam Schluss mit lustig war. David Safir nutzte die „Comedy-Flaute“ um mit dem „Werk 28 Tage lang“, einem durchaus ernsten Werk über den Holocaust und den erbitterten Widerstand eines Juden-Ghettos, die Geschichte seiner eigenen Familie aufzuarbeiten und hat das düstere Thema in einen Spanungsroman verpackt. Nach dieser Herzensangelegenheit fand er jedoch wieder zurück ins Genre „Humor“.

    Dort hat es weitere 3 Romane gebraucht, bis ihm die deutsche Kanzlerin den Gefallen getan hat, ihren Rücktritt anzukündigen.

    Herrn Safirs Gedanken kreisten fortan um Frau Merkels zukünftigem Betätigungsfeld und er hat Sie kurzerhand, samt Mann und Mops in die Utermark geschickt, um einen mysteriösen Mordfall, rund um einen Mann in Ritterrüstung, aufzuklären. Frau Merkels Zukunft beschäftigte offenbar nicht nur Herrn Safir, so schaffte es „Ms. Merkel“ auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste.

    Dass es abseits der Welt der Comedy Literatur auch noch Probleme gibt, die es zu bewältigen gilt, ist David Safir durchaus bewusst. So engagiert er sich als Botschafter der Stiftung Lesen und hat eine eigene Stiftung gegründet.

    In Anlehnung an seinen ersten großen Erfolg, taufte er sie Stiftung „Gutes Karma“.

    Gutes Karma, hat sich der Umsetzung und Förderung von Bildungsprojekten auf der ganzen Welt verschrieben, so zum Beispiel, der Errichtung einer Schule in Nepal.

    David Safirs Romane in chronologischer Reihenfolge bis Oktober 2021:

    2007    Mieses Karma

    2007    Jesus liebt mich

    2010    Plötzlich Shakespeare

    2011    Happy Family

    2012    Muh

    2014    28 Tage lang

    2015    Mieses Karma hoch 2

    2016    Traumprinz

    2019    Die Ballade von Max und Amelie

    2020    Aufgetaut

    2021    Ms. Merkel

    Die Romane Jesus liebt mich und Happy Family wurden mittlerweile Verfilmt. (Stand 2021)

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    Autorenvorstellung Bernhard Aichner

    Der erste Blog

    Eigentlich wollte ich diesen Blog mit der Kaufberatung für das richtige Bücherregal für Deine Leseecke beginnen (keine Angst, das kommt auch noch), doch fand ich es einfach passender, einen neuen Lese-Blog mit der Vorstellung eines Autors zu eröffnen.

    Ja, natürlich, werdet Ihr jetzt sagen, der nervt uns jetzt mit seiner Vita und stellt sich selbst vor.

    Weit gefehlt, wenn ihr was über mich erfahren wollt, habt ihr ausreichend Möglichkeit diese Informationen auf meiner Website unter „Autor“ nachzulesen.

    Ich stelle heute einen Autor vor, der, wie sollte es anders sein, eigentlich nicht mehr vorgestellt werden muss. Heute, im Eröffnungsblog, geht es um BERNHARD AICHNER.

    Bernhard Aichner ist aus zwei Gründen eine passende Eröffnung meines Blogs, zum einen ist er Tiroler, so wie ich, zum anderen schreibt er großartige Kriminalromane.  

    Fotos Copyright www.fotowerk.at

    Wie voraussichtlich viele andere auch, bin ich auf diesen Autor durch seine Totenfrau Trilogie gestoßen. 2014 schlug es in Tirol ein, wie eine Bombe. Ein Tiroler, der auf dem internationalen Krimi-Parkett seine Spuren in die frische Politur ritzt. 

    Seit damals zähle auch ich zu den fleißigen Aichner-Lesern. 

    Der Autor schreibt, so wie ich es gerne habe. Viel Handlung wenig Bla, bla. 

    Ich weiß, viele Leser brauchen das, doch wenn ich in einem Roman an den Punkt komme, an welchem der Autor volle 5 Seiten benötigt, um die Farbe von Tante Jules Unterhose zu beschreiben, blättere ich einfach weiter, soweit bis wieder Handlung kommt.

    Bernhard Aichner versteht, so zu schreiben, dass einem die Handlung weitertreibt, kurz und prägnant. Was ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, ist der sehr dialoggetragene Schreibstil. Über Seiten hinweg gibt es Dialoge, was ungewöhnlich aber durchaus gut zu lesen ist.

    Bernhard Aichner ist 1972 geboren und wuchs in Osttirol auf. Für Leser, die diesen Landesteil von Tirol nicht kennen sei erwähnt, dass Osttirol ein kleiner, von Nordtirol abgetrennter und per Auto nur über ein anderes Bundesland oder Italien (welches übrigens die Schuld an dieser Tatsache trägt das ist aber eine andere Story), erreichbar ist. In dieser Abgeschiedenheit plante er zuerst eine kirchliche Laufbahn, verwarf diesen Gedanken aber wieder – Gottlob (entschuldigt bitte das Wortspiel) und entschied sich, nach Nordtirol zu ziehen und neben der Fotografie Bücher zu schreiben. Nach einigen weniger erfolgreichen Versuchen gelang ihm 2014 mit der mordenden Bestatterin Brünhilde Blum der große Durchbruch. Um eine authentische Story aufs Papier brennen zu können, hat Aichner, nach meinem Wissen, sogar eine Zeit lang in einem Bestattungsinstitut gearbeitet. Hat sich gelohnt, würde ich sagen.

    Mit Bösland folgte ein grandioses Werk aus den Genre Psycho Thriller, in welchem der 13-jährige Ben am Dachboden seines Elternhauses die Tochter des Apothekers ermordet. Das ganze Dorf ist erschüttert. Bens Kindheit war geprägt von der Misshandlung durch seinen alkoholkranken Vater, was als Grund für die Tat gesehen wurde. Ben wurde für Jahre in die Klapse gesteckt. Nach seiner Entlassung,  fördert seine Psychologin Dinge ans Tageslicht, die sie besser hätte vergraben lassen.

    Mit „Der Fund“ habe ich persönlich so meine Probleme, er ist zwar im unverwechselbaren „Aichner-Stil“ geschrieben, doch mit der Story und der Logik dahinter kam ich persönlich nicht richtig klar. (es wird Leser geben, die mich jetzt ans Kreuz nageln) 

    Die neue „Bronski“ Serie hat mit „Dunkelkammer“ schon mal ganz gut angefangen. Der abgehalfterte Pressefotograf Bronski wird zu einem Tatort gerufen, das Mordopfer liegt schon seit 20 Jahren unentdeckt dort. Eine Millionärin, die seit Jahren als verschollen gilt. Eine Sensationsstory die ihn wieder nach Oben bringen soll. Wie gesagt, soll.

    Mit Gegenlicht und Brennweite (ab 2022) setzt sich diese Serie fort.

    Dies wären meine Highlights dieses Autors, der außer den erwähnten Büchern noch einige wertere Veröffentlichungen hatte. Weiters schreibt er Hörspiele und Theaterstücke.

    Netflix und ORF haben die Totenfrau Reihe nun zur TV-Serie gemacht.

    Nun die Frage, lohnt es sich einen „Aichner“ zu lesen?

    Ich kann mir die Frage nur mit „auf jeden Fall“ beantworten. 

    Wer einen schnellen Stil ohne großer Schnörkel und opulenter Ausschmückung liebt, ist bei Bernhard Aichner perfekt aufgehoben. 

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