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    Buchvorstellung „Ich brauche dringend einen Arzt“, von Rin Faaber

    Nach meiner Fitzek-Reihe, vollziehe ich heute eine 180° Drehung, weg vom Thriller, hin zu einem nicht weniger spannenden Thema, der Suche nach Mr. Right.

    Wie so oft widme ich mich einem oder, in diesem Fall besser gesagt, einer Autoren Newcomerin und ihrem Debütroman.

    Rin Faaber ist in Tirol aufgewachsen, lebt und schreibt nun aber in Deutschland in der Wetterau.

    In „Ich brauche dringend einen Arzt“, erzählt sie, auf humorvolle Weise, die kurzweilige Story von Katrin und Leni, die nach einer gescheiterten Beziehung, 450 unterhaltsame Seiten lang, wieder auf der Suche nach Ihrem ganz persönlichen Mr. Right sind.

    Von Torschlusspanik getrieben, werden alle Register gezogen, nur eines steht für Katrin fest, ein Mann ohne Doktortitel, kommt nicht in Frage.

    Während Katrin eher dem Ruf der monetären Sicherheit folgt und so manche Kröte schluckt, schlittert Leni, von einer Beziehungskatastrophe in die nächste. Internet-Frösche, die sich auch nach intensivem Küssen nicht in Prinzen verwandeln wollen. Und weil, das alles nicht genug ist, wartet bei Leni zu Hause auch noch, eine pubertierende Tochter.

    Fazit: „Ich brauche dringend einen Arzt“, ist ein unterhaltsames Werk, um graue Herbsttage etwas bunter zu machen. Wer weis, vielleicht findet ihr ein wenig von euch selbst, in der turbulenten Beziehungsstory.

    Der Roman ist ein Self Publisher und bei Hugendubel und amazon bestellbar.

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    Buchvorstellung „Amokspiel“ von Sebastian Fitzek

    Einen bin ich Euch noch schuldig.

    Wie versprochen, stelle ich Euch 3 Thriller von Sebastian Fitzek als eine Art Kleinserie vor.

    Et Voila, der Dritte im Bunde, wären „Splitter“ und „das Kind“ Athos und Porthos gewesen, müsste nach Alexandre Dumas, „Amokspiel“ Aramis sein.

    Amokspiel ist 2007 erschienen und zählt, ebenso wie bereits vorgestellten Werken, aus Fitzeks Anfangszeit.

    Lest man die 3 Werke in Serie, was keineswegs Voraussetzung ist, wird die Bandbreite von Sebastian Fitzek klar. War „Splitter“ ein vollkommen verwirrender Psychothriller, bei dem man nie so ganz wusste, woran man eigentlich ist, ging es in „das Kind“ eher linear und man verlor auch nicht die Orientierung in der Story, wenn man mal 2 Tage nicht daran gelesen hat.

    Amokspiel hingegen erweckt eher den Eindruck einer Cop-Story und wählt wieder eine komplett andere Perspektive.

    Amokspiel erzählt von von einer Geiselnahme in einem Radiosender. Ein Psychopath hat das Studio gekapert und lässt wahllose Zuhörer über den Tod und das Leben seiner Geisel bestimmen. Die Spielregeln sind so simpel wie krank, meldet sich der Hörer nicht mit der richtigen Parole, stirbt eine Geisel.

    Ausgerechnet die selbstmordgefährdete Kriminalpsychologin Samin, wird hinzugezogen und soll den Täter davon überzeugen, aufzugeben und die Geisel unbeschadet frei zu lassen. Da der Geiselnehmer immer einen Schritt voraus ist, vermutet Samin einen Maulwurf in den Reihen der Polizei. Das Interesse der Polizei, den Täter unschädlich zu machen, scheint nicht auf diesen Fall begrenzt zu sein. Verbirgt sich da etwas größeres dahinter?

    Fazit: Amokspiel ist irgendwie anders und trotzdem ein unverkennbarer Fitzek. Er ist schnell, er ist flüssig und verbirgt den Übeltäter bis zum Schluss. Unterhaltsam, spannend, was will man mehr.

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    Buchvorstellung „Das Kind“ von Sebastian Fitzek

    „Das Kind“ ist der zweite Teil, meiner Fitzek Reihe.

    Der Roman ist 2008 bei Knaur erschienen und ist quasi der Vorgänger von „Splitter“ welchen ich erst letztlich vorgestellt habe.

    Dennoch unterscheidet sich „Das Kind“ grundlegend vom „Splitter“ während man beim Vorgänger leicht den Überblick verliert, ist „Das Kind“ wesentlich geradliniger aufgebaut und man verliert auch nicht den Überblick, sollte man den Roman mal für eine Woche beiseitelegen, was Dir aber wahrscheinlich nicht gelingen wird, wenn Dich die Geschichte erst mal in ihren Bann gezogen hat.

    Ihr könnte jetzt natürlich dagegenhalten: „Einspruch, reine Mutmaßung!“, natürlich,  aber lasst euch überraschen.

    Das tut aber der Spannung keinen Abbruch, im Gegenteil, „Das Kind“ ist ein flüssig geschriebener Seitenfresser. Vom Schreibstil her ist der Thriller ein unverkennbarer Fitzek, auf dem Punkt und ohne allzu großen Schnörkel, so wie ich es mag.

    Doch zur Story: Simon ist „Das Kind“ um welches sich die Story dreht. Simon ist gerade mal 10 Jahre, leidet an einem inoperablen Gehirntumor und hat nur noch wenige Monate zu leben. Dennoch kontaktiert er, mittels seiner Krankenbetreuerin, einen Anwalt, denn er hat vor 15 Jahren mehrere Morde begangen.

    Wie das möglich ist? Das klärt die Story auf rasanten 389 Seiten.

    Simon, Anwalt Robert Stern und Krankenpflegerin Carina, gehen Simons Morden auf den Grund und geraten dabei selbst ins Kreuzfeuer von Polizei und Unterwelt. Gemeinsam sind sie zugleich Jäger wie gejagte und haben eine haarsträubende Situation nach der anderen zu meisten.

    Fazit: Herrn Fitzek ist es in „Das Kind“ mal wieder gelungen, den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen und viele Fragezeichen in den Raum zu werfen. Es liegt beim Leser, diese in Rufzeichen zu verwandeln und der Lösung Schritt für Schritt näher zu kommen. Es wäre aber kein Fitzek, wenn einem dies nicht erst am Ende der Geschichte gelingen würde.

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  • Dies und Das,  Technik

    Die Winkelbrille

    Auf meiner Suche im Netz, bin ich immer wieder glücklich wie ein kleines Kind, wenn ich auf skurrile Gadgets stoße. Ungläubig musste ich dem Inserat einen zweiten Blick schenken. Da war sie, die Winkel-Brille 🙂 , ein Periskop für faule Leser.

    Den Kopf verrenken, ein verspanntes Genick, Arme, die schon müde sind, vom ewigen Hochhalten des Buches?

    Alles Schnee von gestern, denn jetzt gibt es sie, die ultimative Lösung, in Gestalt einer 80 Gramm schweren Winkel-, Prisma- oder Horizontalbrille.

    Wer jetzt einwirft, „horizontal sehen konnte ich auch bislang schon“ der ist offenbar der größten Lüge seines Lebens erlegen. Horizontales sehen mit Winkelbrille wird unser Leben von Grund auf verändern.

    So zumindest die Theorie der Hersteller.

    Wer jetzt glaubt, da hätte ein ganz findiger Chinese eine Marktnische aufgetan, der irrt schon wieder. Bei unserem Onlinegiganten mit dem „a“ finden sich gleich eine ganze Menge verschiedener Exemplare, wer will, sogar in pink.

    Ich habe mich für das Produkt „Lazy Glasses“ vom Hersteller Asnlove entschieden, um diese zu testen.

    Bestellt, bezahlt und nach nur 3 Tagen im Haus.

    Dass die Lazy Glasses, bei Ankunft Lazy Readers hieß, hat mich weniger gestört als die zerdrückte Verpackung. Ich war auf das Schlimmste vorbereitet, doch die Winkelbrille im Karton hatte der postialischen Verformung standgehalten und war intakt.

    Die Brille macht einen sehr robusten Eindruck.

    Die Scharniere sind aus Metall.

    Das Gewicht der Lazy Glasses liegt mit 80 Gramm aber beim Vierfachen einer herkömmlichen Lesebrille.

    Erstaunlicher Weise, trägt sich die Lazy Glasses, trotz ihres hohen Gewichtes sehr gut, nach einiger Zeit drückt sie sich jedoch unangenehm in den Nasenrücken. Die Sicht ist klar und deutlich, wenn man auf dem Rücken liegt kann man sogar herrlich Fernsehen, der Bauch oder die Brust sollte jedoch nicht zu weit abstehen, das behindert die Sicht 😉 . Das Blickfeld ist etwas eingeschränkt, man fühlt sich etwas, wie ein Pferd mit Scheuklappen. Mein erster Versuch, ein Buch zu lesen, scheiterte an meiner Weitsichtigkeit, es ist jedoch sogar möglich, unter der Winkelbrille noch zusätzlich eine Lesebrille zu tragen, dann wird aber die ganze Sache etwas instabil und man sollte auf unnötige Bewegungen besser verzichten. Weil wir gerade beim Thema sind, Kopfbewegungen sind allgemein etwas gewöhnungsbedürftig, auf und ab geht, ein „wackeln“ mit dem Kopf, erzeugt leichte Verstörungen.

    Fazit: Die Lazy Glasses Winkelbrille, ist ein nettes Spielzeug, am Strand gesehen werde möchte ich mit dem freakigen Teil jedoch nicht. In Summe erfüllt sie jedoch ihren Zweck erstaunlich gut, besser als beim Lesen sogar noch beim Fernsehen. Das Gewicht lastet schwer auf der Nase, für Brillenträger wird es etwas wackelig auf der Nase. Für unter 15,- jedoch ein Spaß, den man sich leisten kann.

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  • Bücher

    Buchvorstellung Splitter von Sebastian Fitzek

    Für die heutige Buchvorstellung habe ich mir genaugenommen nicht nur ein Werk vorgenommen, nein, ich habe meine Woche Urlaub dazu genützt, um gleich 3 Werke des Deutschen Thriller-Wunders, Sebastian Fitzek, zu lesen und werde diese in einer kleinen „Fitzek-Serie“ hintereinander vorstellen.

    Ich wähle hierzu bewusst nicht die chronologische Reihenfolge der Erscheinung, sondern die Reihenfolge, in welcher ich die Werke gelesen habe.

    Zufällig fiel meine Wahl auf 3 Thriller, aus den Beginnen des Herrn Fitzek, aber wahrscheinlich nur deswegen, weil ich die neueren Erscheinungen bereits gekannt habe. Begonnen habe ich mit Splitter und mit diesem möchte ich auch die Vorstellungsreihe beginnen.

    Splitter erzählt die Geschichte von Marc Lucas, der, nach einem Besuch bei seinem Schwiegervater, auf dem Nachhauseweg einen schweren Verkehrsunfall hat, bei dem seine schwangere Frau ums Leben kommt. Lucas selbst leidet seither unter partiellem Gedächtnisverlust und besucht im ersten Kapitel, schwerst verletzt, einen Psychiater, der in einer alten Waldhütte lebt. Der Herr Professor bittet ihn herein und scheint über seinen Zustand nicht weiter verwundert zu sein.

    Lukas kann offenbar nicht mehr unterscheiden, welche Dinge in seinem Leben real sind und welche nur seiner Fantasie entspringen. Er erfährt, dass er sich offenbar an einer Studie beteiligt hat, die das Gehirn quasi löscht, um auch die traumatischen Ereignisse der nahen Vergangenheit vergessen zu können, nur scheint dabei etwas schiefgelaufen zu sein.

    Was dann folgt, ist eine actionreiche Story, die dem Leser aber ein gehöriges Maß an Fantasie abverlangt. Ich habe mich immer wieder mal bei einem „wie jetzt?“, oder „aber der war doch?“ ertappt. Herr Fitzek hat es dann auf Seite 304 (in meiner Version von 2010, es gab, wie bei Fitzek üblich, noch weiter Ausgaben, auch mit verschiedenen Covern und formatbedingt, abweichenden Seitenanzahlen) selbst auf den Punkt gebracht. Im letzten Absatz von Kapitel 61 schreibt er „Alles hing zusammen….., doch nichts ergab einen Sinn.) So ähnlich habe ich zu diesem Zeitpunkt auch gedacht, deshalb ist mit diese Textstelle besonders im Gedächtnis geblieben.

    Fazit: Splitter ist ein, im typischen Fitzek-Stil geschriebener, flüssiger Triller, der dem Leser allerdings einiges an Vertrauen in die Story zumutet. Die Zusammenhänge und Geschehnisse sind oft recht Haarsträubend, die Auflösung abenteuerlich, doch, wie immer bei Sebastian, geht der Knoten am Ende auf und der Leser wird mit einem runden Ende für seine Geduld belohnt.

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